Montag, 06 Feb 2012
Start Artikel Artikel vom dogz.at Team Milo, der Mantrailingspezialist - eine Erfolgsstory
Milo, der Mantrailingspezialist - eine Erfolgsstory PDF Drucken E-Mail

Bravo, Milo!

Hey, ich bin Milo, ein Australien Shepherd Bub. Ich wohne mit meinen vier anderen Hundekumpeln im schönen Weinviertel. Und dann gibts da noch meine beiden Zweibeiner, die sich ständig den Kopf darüber zerbrechen, wie sie uns alle, und vor allem mich, kleinkriegen.

Und so kam mein Herrchen auf die Blitzidee mit mir bei der Gabi Mayr von dogz.at einen Kurs zu besuchen. Irgendwas hat er gesagt von "Mantrailing." Puh, keine Ahnung, was das ist..., ich hab mir halt gedacht, ich lass mich einfach überraschen, denn das was Herrli gefällt, gefällt mir auch....

Als wir dort angekommen sind, war meine Freude groß, denn es waren noch andere Hundekumpels dort. Aber anstatt zu spielen, haben dann alle Zweibeiner Sachen und sogar sich selber im Wald versteckt und wir sollten sie dann suchen. Das ganze hatte anscheinend irgendein System, was ich am Anfang nicht verstehanden hab, aber es hat dank meiner guten Hundenase super geklappt.

Im Laufe des Tages wurde das Versteckspiel immer schwieriger, aber auch immer interessanter. Ich musste mich richtig anstrengen und konzentrieren, aber es hat echt toll Spaß gemacht. Am Abend fiel ich hundemüde auf meine Hundedecke.

Weils so lustig war, hat Herrchen und Frauchen das mit mir weiter geübt und ich muss sagen, es ist echt eine tolle Abwechslung zum Joggen und Frisbeefangen.

Eines Tages bekam mein Herrchen einen Anruf und ich hörte immer nur : "Oje... Aha...., Eu...., Milo...."
Mein Herrchen packte mich dann ins Auto und wir fuhren ein ganz schön langes Stück. Herrli sagte zu mir : "Mili, jetzt schaun wir mal, wie gut du wirklich bist...."
Hmmm, ich verstand zunächst nur "Bahnhof". Aber als ich dann eine Puppe, die voll nach einem Hundekumpel roch unter die Nase gahlten bekam und mein Herrchen zu mir sagte "MILO.....TRAIL...." kapierte ich sofort, was jetzt zu tun war. Der Geruch war zwar neu für mich, aber das war mir vollkommen egal. Ich ging den Geruch ganz einfach nach. Die Geruchsspur führte uns kreuz und quer über Felder bis in die Nachbarortschaft. Dort musste ich dann eine kurze Pause einlegen. Nachdem ich mich ein wenig gestärkt habe, legte ich sofort wieder los. Ich konnte dann den entlaufenen Hund in einem nahen Wald aufstöbern. Nur fangen ließ sich die kleine Kröte nicht. Wir haben dann ihren Schlafplatz gefunden, wo Herrchen auf die Idee kam, Futter auszulegen. Am nächsten Tag konnte Esther, ich glaub so hieß sie, mit einer Lebendfalle auf ihrem Schlafplatz dingfest gemacht werden. Ich wurde sooooo gelobt und bin sooooo stolz.

Und weil ich jetzt schon so ein Profi bin, hatte ich bald danach gleich den nächsten Einsatz. Mittlerweile kenn ich mich ja aus. Okay, schon wieder ein vermisster Hund. Nur, an dem Tag war es noch viel viel schwieriger, weil es voll gestürmt und geschüttet hat. Normalerweile sagt man, ist das ein Wetter, wo auch die Hunde zu Hause bleiben dürfen. Aber auch hier war ich so tüchtig, weil ich das Gebiet, wo sich der Hund befand, total eingrenzen konnte. Nur dauerte der Einsatz so viele Stunden und ich war einfach zu müde, die Suche weiterzuführen. Aber am nächsten Tag konnte auch dieser Hund genau in dem Gebiet, nicht weit von der Stelle, wo ich w.o. gegeben hab, eingesammelt werden. Und glaubs jetzt oder glaubs jetzt nicht: Es war wieder diese komische Esther.

Auf jedem Fall macht mir das soooo viel Spaß. Und ich bin wirklich froh, dass mein Herrchen mit mir bei der Gabi im Kurs war!!! Also, falls ihr auch was tolles lernen möchtet, auf zur Gabi!!!

Liebe Grüße
Wolfi + Milo

Vielen Dank für das nette Mail an Wolfgang Seywald!

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